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ERFOLGREICHES MATINÉEKONZERT DER MUSIKSCHULE
Mit einem facettenreichen Programm begeisterte die Musikschule Donaueschingen bei ihrer Matinee im Rahmen der „Regionale“. Von barocken Meistern bis hin zu pulsierender Weltmusik: Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler bewiesen in wechselnden Ensembles eindrucksvoll ihr Können.
Den Auftakt gestaltete das Blockflötenensemble unter der Leitung von Sofia Torgal. Mit spielerischer Leichtigkeit spannten sie den Bogen von Scarlatti bis hin zu den modernen, rasanten Rhythmen von J. D. Carey. Barock ging es weiter, als Katharina Stelzl (Cello) und Mutsumi Baba (Klavier) Vivaldis Cello-Konzert op. 14 Nr. 5 interpretierten – ein perfekt aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel, das die Zuhörer tief beeindruckte.
Einen besonderen Akzent setzten Astrid und Axel Schlumberger: Als Akkordeonduo rückten sie das „Instrument des Jahres“ in den Fokus. Mit Auszügen aus Bach‘s „Kunst der Fuge“ zogen sie das Publikum unmittelbar in ihren Bann.
Ein echtes Highlight waren die selten aufgeführten Werke des Brasilianers Ernesto Nazareth. Das Trio aus Felipe Jáuregui Rubio (Querflöte), Karen Gómez (Viola) und Hans Peter Wössner (Gitarre) präsentierte die Stücke „Garoto“ und „Carioca“ in bester Spiellaune. Es war ein Genuss zu beobachten, wie die Musiker aufeinander eingingen und Töne bis ins leiseste Pianissimo fein „tupften“ und „zupften“.
Nicht weniger spannend blieb es bei den „Jugend musiziert“-Preisträgern Sarah Ruchlak (Akkordeon) und Arthur Blenkle (Violine). Mit ihrer leidenschaftlichen Interpretation von Astor Piazzollas „Libertango“ setzten sie ein energiegeladenes Ausrufezeichen in der Matinee.
Einen stilistischen Kontrast bot Kuno Kürner am Klavier. Mit Stücken aus dem „American Songbook“ ließ er die Ära der amerikanischen Unterhaltungsmusik von den 1930er bis 1960er Jahren aufleben und bewies dabei eine enorme Stilsicherheit.
Den fulminanten Schlusspunkt setzte das Danube Folk Ensemble unter der Leitung von Michael Wild. Als eines der wenigen Folk-Ensembles an Musikschulen vereint es Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu einem einzigartigen Klangkörper. Mit Instrumenten von der Geige über die Gitarre bis hin zur Percussion entfachte die Gruppe ein Feuerwerk aus Mazedonien, Rumänien, Argentinien und Bolivien.